Werdegang und Haltung
Dr. med. Hans-Hermann Wörl
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie (Deutschland). Fast 40 Berufsjahre – davon 14 in Kliniken (fünf Jahre als Oberarzt) und 25 in eigener Niederlassung. Mein Schwerpunkt ist das Gesicht.
„Für mich ist eine Schönheits-OP kein singuläres Ereignis. Deshalb begleite ich meine Patientinnen und Patienten sehr intensiv. Jeder Eingriff ist immer auch ein Stück Weg, den man gemeinsam geht.“

Wie ich zur Plastischen Chirurgie kam
Als ehemaliger Leistungssportler wollte ich eigentlich Orthopäde werden. Es kam anders – wie so oft im Leben. Meinen Beruf habe ich von Grund auf gelernt und dabei einen breiten Hintergrund gewonnen, von der Verbrennungs- und Wiederherstellungschirurgie bis zur Ästhetik.
Stationen
- Kantonsspital BaselUnterassistenz im 1. und 2. Trimester.
- Krankenhaus München BogenhausenAusbildung in der Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Handchirurgie mit Zentrum für Brandverletzte unter Professor Wolfgang Mühlbauer. Zu Beginn mit Schwerpunkt auf der Behandlung akuter Verbrennungen und der Rekonstruktion von Verbrennungsfolgen unter Dr. Graf Henckel von Donnersmarck.
- Klinikum rechts der Isar der TU MünchenAusbildung in Mikrochirurgie und Replantationsmedizin unter Professor Dr. Edgar Biemer.
- Oberärztliche Leitung der Kraniofazialen ChirurgieProfessor Mühlbauer übertrug mir die oberärztliche Leitung dieser hochspezialisierten Unterabteilung – mein besonderer klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt.
- 25 Jahre NiederlassungAuf 14 Jahre klinische Arbeit folgten 25 Jahre in eigener Niederlassung.
- plastetikHeute stelle ich meine Erfahrung aus bald 40 Berufsjahren der plastetik zur Verfügung – in der Schweiz über die plastetik GmbH mit Sitz in Feusisberg.
Eine breite Ausbildung
Neben der Verbrennungschirurgie gehörten die klassischen Eingriffe der Plastischen Chirurgie fest zu meiner Ausbildung: Brustrekonstruktionen und alle ästhetischen Brustoperationen, körperformende Eingriffe wie Body Lift und Bauchdeckenrekonstruktionen, Oberarm- und Oberschenkelstraffungen, Fettabsaugungen – aus medizinischen Gründen beim Lipödem ebenso wie in der Ästhetik – sowie komplexe handchirurgische Eingriffe.
Kraniofaziale Chirurgie – meine Schule für das Gesicht
Die Kraniofaziale Chirurgie korrigiert komplexe Veränderungen an Knochen und Weichteilen von Schädel und Gesicht. Typische Anwendungen sind angeborene Fehlbildungen wie vorzeitige Verschlüsse von Schädelnähten oder Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, schwere Unfallverletzungen und der Wiederaufbau von Knochen- und Gewebestrukturen nach Tumoroperationen.

Diese Arbeit verlangt eine sehr genaue Kenntnis der Gesichtsanatomie. Sie ist für mich eine wichtige Grundlage für alle Eingriffe am Gesicht: vom Minilift bis zum klassischen Deep-Plane-Facelift, über Mittelgesichts- und Halsstraffung, Stirnlifting, Augenbrauen- sowie Ober- und Unterlidkorrekturen und Tränensäcke bis zu ästhetisch-medizinischen Injektionsbehandlungen.
Meine Haltung
Eine ästhetische Operation ist für mich kein einzelnes Ereignis. Ich begleite Sie vom ersten Gespräch über den Eingriff bis zur Nachsorge. Ich berate ehrlich und verständlich, spreche Risiken und Grenzen offen an und rate auch einmal von einem Eingriff ab, wenn er Ihnen nicht hilft. Mein Ziel sind Ergebnisse, die zu Ihnen passen – und die man Ihnen nicht ansieht.
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